25.02.2021 / Allgemein / /

Nominationsversammlung der CVP Balsthal einmal anders

Dritter Gemeinderatssitz im Visier

Dass das Coronavirus auch auf das politische Leben grosse Auswirkungen hat, konnte anlässlich der Nomination der Kandidatinnen und Kandidaten für die Gemeinderatswahlen 2021 einmal mehr erlebt werden. Statt einer Präsenzveranstaltung inmitten der CVP-Familie fand die Nomination im Internet statt, und auch der Kreis der Beteiligten beschränkte sich auf die Parteileitung und die Kandidierenden.

Nach einer kurzen Einleitung des Parteipräsidenten Peter Fluri, in welcher er als Wahlziel drei CVP-Sitze formulierte, ging es schon an die Vorstellung der fünf Kandidatinnen und Kandidaten. Dabei zeigte sich, dass sich alle sehr gut vorbereitet hatten und die Zeitvorgabe von 2 Minuten spielend einhalten konnten. Als erste Kandidatin stellte sich Rahel Ackermann, 26, Kauffrau, vor. Sie wurde durch ihren Vater zur Kandidatur motiviert und bezeichnet sich als politisches Greenhorn. Als wichtiges politisches Thema sieht sie den schulischen Bereich, für welchen sie sich einsetzen möchte. Mit Rahel Fluri, 24, Lehrperson in Ausbildung, stellte sich eine bereits versierte Jungpolitikerin, welche seit einigen Jahren in verschiedenen Gremien tätig ist, vor. Auch ihr ist bei ihren politischen Tätigkeiten die Bildung ein wichtiges Thema.

Simon Hafner, 25, Wirtschaftsinformatiker, ist ein weiterer Jungpolitiker, welcher bereits in kommunalen und nationalen Wahlen Erfahrungen gesammelt hat. Pierino Menna, 57, tritt als amtierender Gemeindepräsident zur Wiederwahl in den Gemeinderat an. Ihm liegen laufende Projekte im Bereich Bauen und Schule speziell am Herz, welche er in der kommenden Legislatur gerne zu Ende bringen möchte. Mit Marius Winistörfer, 21, tritt ebenfalls ein erfahrener Jungpolitiker zur Wahl an. Nach der bereits abgeschlossenen Berufsmaturität wird er im Herbst ein Wirtschaftsstudium beginnen. Politisch ist ihm wichtig, dass Balsthal für das Gewerbe und für junge Familien attraktiv bleibt und so nicht zu einem Schlafdorf wird.

Ohne grosse Diskussion wurden die fünf Kandidatinnen und Kandidaten von der Parteileitung in rekordverdächtiger Zeit einstimmig nominiert. In seinem Schlusswort wies Parteipräsident Peter Fluri darauf hin, dass Wahlen ein Mannschaftssport seien. Normalerweise wäre nun gemütliches Beisammensein angesagt gewesen – das ist leider via Internet nur beschränkt zu bewerkstelligen. Und so verabschiedeten sich die Teilnehmenden digital, natürlich in der Hoffnung, dass die nächste Nomination wieder im Rahmen der CVP-Familie stattfinden kann.

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